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Alfons Zitterbacke

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Rosenfeld, Gerhard (Komponist); Düring, Joachim (Drehbuchautor); Petzold, Konrad (Drehbuchautor); Holtz-Baumert, Gerhard (Verfasser)
Jahr: 2022
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Alfons Zitterbacke ist zehn Jahre alt und ein sehr fantasievolles Kind. Er träumt von einer Zukunft als Kosmonaut oder erfolgreicher Sportler, hat aber auch manche Alltagsprobleme zu bewältigen. Andere Kinder verspotten ihn wegen seines Namens, freundschaftlich verbunden ist er mit Micki, die ihn unterstützt. Auch mit seiner Familie hat Alfons einige Konflikte: So beanstandet der Vater seine schwache Muskulatur. Alfons soll ein "ganzer Mann" werden – dazu gehört auch ein Angelausflug und der Kopfsprung im Schwimmbad... „Alfons Zitterbacke“ ist die erste Verfilmung der populären DDR-Kinderbücher „Alfons Zitterbacke: Geschichten eines Pechvogels“ (1958) und „Alfons Zitterbacke hat wieder Ärger“ (1962) von Gerhard Holtz-Baumert. Die Premiere erfolgte am 25. Februar 1966, der Film lockte bis zum Ende der DDR mehr als zwei Millionen Kinozuschauer*innen an. Am 11. April 2019 kam die Neuverfilmung von ALFONS ZITTERBACKE (Regie: Mark Schlichter) in die Kinos. Infos der DEFA-Stiftung: Der Weg zur Erstaufführung war für ALFONS ZITTERBACKE mit einigen Hürden verbunden. Das DDR-Filmjahr 1965 war geprägt durch das 11. Plenum des Zentralkommitees der SED, in dessen Folge fast die gesamte DEFA-Jahresproduktion von der Zensur betroffen war und verboten wurde. Auch die Zitterbacke-Verfilmung stand unter genauer Beobachtung. Am 23. Dezember 1965 wurde die Zulassung des Films zunächst abgelehnt. In einer Stellungnahme hieß es: „Sollte der Film sein Publikum beeinflussen, so ist seine Wirkung auf keinen Fall positiv im Sinne der sozialistischen Erziehung der jüngeren Schuljugend zu werten. Der Film fördert den kindlichen Individualismus, die Geringschätzung des Kollektivs, Skepsis gegenüber der Schule und den Eltern und auch der Pionierorganisation, eine gewisse Opposition gegen die Umwelt und die Verbildung im ästhetischen Empfinden.“ Nach umfangreichen Gesprächen wurde eine neue Schnittfassung des Films erstellt, die mit deutlichen Kürzungen einherging. Anstatt der ursprünglichen 87 Minuten wies die neue Fassung eine Länge von lediglich 68 Minuten auf. Um dadurch entstehende dramaturgische Lücken und Ungenauigkeiten zu schließen, wurde ein Off-Kommentar der Hauptfigur eingefügt. Aus Protest gegen die Kürzungen ließ Regisseur Konrad Petzold seinen Namen aus dem Vorspann des Films entfernen. Nach der Wiedervereinigung wollte Petzold den Film in seiner ursprünglichen Form rekonstruieren, die herausgeschnittenen Szenen waren jedoch nicht mehr auffindbar. Gedreht wurde ALFONS ZITTERBACKE in den Sommermonaten des Jahres 1965 im thüringerischen Jena. Die Geschichte spielt überwiegend in der Jenaer Altstadt rund um den historischen Eichplatz, der einige Jahre später einem Forschungszentrum der Firma VEB Carl Zeiss Jena weichen musste – dem heutigen „Jentower“.

Details

Verfasserangabe: Musik: Gerhard Rosenfeld; Schauspieler: Erik S. Klein, Helmut Rossmann, Claudia Mögenburg, Angela Brunner, Uwe Pietsch, Evamaria Bath, Günther Simon, Helge Vollbrecht; Kamera: Eberhard Borkmann; Drehbuch: Joachim Düring, Konrad Petzold; Vorlage: Gerhard Holtz-Baumert; Montage: Thea Richter; Regie: Konrad Petzold
Jahr: 2022
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (68 min), Bild: 4:3 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch